Um ihnen noch mehr Komfort zu bieten, können Sie ihre Anmeldedaten künftig auch als Login benutzen. Deshalb fragen wir zusätzlich nach ihren Kontaktdaten. Ihre Einstellungen können Sie mit ihrem Login jederzeit ändern bzw. ihr Konto auch wieder löschen.
Unanhängig von der Erstellung des Online-Kontos müssen Sie die CP Card an der Kinokassa bestellen. Sie liegt nicht automatisch bereit, wird aber sofort erstellt.
Der Jahresbeitrag für die Cinema Pardiso Card beträgt 27 EUR. Unseren jungen Besuchern bis 27 Jahren bieten wir gegen Vorlage des Schüler/Studenten/Lehrlingsausweis an der Kassa die vergünstigte YOUNG AUDIENCE CARD um 23 EUR an.
Sie können die Cinema Paradiso Card gegen die Jahresgebühr von 27 EUR (ermäßigt für Schüler/Studenten/Lehrlinge 23 EUR) jetzt neu auch online bestellen. Füllen Sie dazu das Formular unter "CP Card bestellen" aus, wir konkatieren Sie danach bezüglich der Details. Die Karte wird Ihnen nach Zahlung per Post zugeschickt.
1 bis zu 30% günstiger.
2 Maximal zwei Tickets pro Film/Veranstaltung je Cinema Paradiso Card.
Aktuelle Highlights
Cinema Specials
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Wir schicken regelmäßig Informationen zu unserem Programm und freuen uns über die Ankündigung in Ihrem Medium.
Direktkontakt: pr[at]cinema-paradiso.at
Bitte übermitteln Sie uns Ihre Daten per Formular. Sie erhalten danach die Zahlungsdaten für die Überweisung des Mitgliedsbeitrags. Nach Zahlungseingang erhalten Sie per Post Ihre personalisierte CP Card. Für Rückfragen oder CP Card Bestellungen als Geschenk stehen wir unter T 02742 - 34321 oder pr@cinema-paradiso.at zur Verfügung.
„Zweitland“ ist ein bewegendes Familiendrama vor dem Hintergrund der Südtiroler Separatistenbewegung und eine eindrückliche Reflexion über politische Gewalt und ihre Folgen. Michael Kofler gelingt ein feinfühliges Familienporträt, das eine persönliche Geschichte zweier Brüder überzeugend mit einem historischen Konflikt verwebt.
Der Film erzählt mit Mut zum Dialekt, sparsamem Dialog und vielsagendem Schweigen. Das passt zur politischen Stimmung und der alpinen Enge in vielen Köpfen. Der Südtiroler Hauptdarsteller Thomas Prenn spielt hier authentisch, mit starker unterdrückter Energie. Aenne Schwarz glänzt als weltoffene Frau inmitten toxischer Männlichkeit.
Stark Thomas Prenns Part als Zerrissener zwischen der eigenen pazifistischen Haltung und der Solidarität zum Bruder.
Der junge Paul träumt vom Kunststudium in München, vom Aufbruch, dann flieht sein großer Bruder Anton als einer der Attentäter. Paul bleibt zurück am Hof. Er übernimmt Verantwortung für Antons Frau Anna und deren Sohn, während die politische Lage eskaliert. Die italienische Polizei greift hart durch, und auch im Dorf selbst wachsen Misstrauen und Spannungen.
Regisseur Michael Kofler, selbst aus Südtirol, erzählt in seinem eindrucksvollen Debüt nicht von Helden oder Historie, sondern vom Dazwischen: von einem Tal voller Sprachgrenzen, verhärteter Fronten und einem Staat, der seine Minderheiten unterdrückt. Mit großem Gespür für Zwischentöne zeichnet der Film das Porträt einer Familie im Umbruch und fragt, was bleibt, wenn Herkunft zur Zumutung wird. Thomas Prenn und Laurence Rupp überzeugen als gegensätzliches Bruderpaar an der Seite von Aenne Schwarz als moderne Vordenkerin. Präzises, politisches Kino von brisanter Aktualität.